INSTRUMENTE

Die Orgel der Johanneskirche wurde 1976 als Chororgel durch die Orgelbauwerkstatt Plum (Marbach am Neckar) gebaut. Die Disposition umfasst 15 Register, verteilt auf Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal mit 1084 Pfeifen. Das Instrument besitzt mechanische Spiel- und elektrische Registertraktur.

Nachdem die Vorgänger-Orgel auf der Empore über dem Haupteingang ausgebaut wurde, fand das neue Instrument im Chorraum hinter dem Altar einen geeigneten Platz.

Bedingt durch die Apsis mit dem halbrunden Chorbogen ist ein in sich geschlossener Klangraum entstanden, sodass sich die besten Plätze zum Hören und Erleben von Orgelmusik im ersten Drittel der Kirche befinden. Dort wirkt die Orgel präsent und lebendig. Das Klangbild orientiert sich an barocken Vorbildern mit einer farbigen, obertonreichen Disposition. Auch für die Interpretation von zeitgenössischer Musik ist das Instrument prädestiniert. Die Orgel wurde von der Orgelbauwerkstatt Mühleisen / Leonberg technisch verbessert und nachintoniert.

Ursprünglich war es die Aufgabe der Chororgel, solistische Aufgaben zu erfüllen, den Chor, Solisten und Instrumentalensembles zu begleiten. In vielen württembergischen Kirchen übernahm die Chororgel auch die Funktion der Hauptorgel wie in der Johanneskirche Stuttgart-Zuffenhausen.

 

Plum-Orgel

Foto: Ulrich Behrend

Disposition

Pedalwerk:

Subbass 16’

Gemshorn 8’

Hohlflöte 4’

Posaune 8

 

Koppeln: II/ I,  I/ II,  I/ Ped.,  II/ Ped.

 

Mechanische Spieltraktur, elektrische Registertraktur, 4-facher elektro-mechanischer Setzer, Zungenabsteller, Tutti

 

Hauptwerk (I)

Prinzipal 8’

Spitzflöte 8’

Prinzipal 4’

Waldflöte 2’

Mixtur 4-fach 1 1/3’

 

Schwellwerk (II):

Gedeckt 8’

Rohrflöte 4’

Sesquialtera 2-fach (2 2/3’ und 1 3/5’)

Prinzipal 2’

Zimbel 3-fach 2/3’

Schalmei 8’

Tremulant

Inschrift Epitaph:

»Im Jahre des Herrn1976, wurde diese Orgel für die Johanneskirche zu Stuttgart-Zuffenhausen durch Orgelbaumeister Peter Plum in Marbach am Neckar erbaut aus Spenden vieler Gemeindeglieder, besonders aus dem Vermögen von Frau Hedwig Stellrecht, geborene Scholpp (1910–1974).

Zum Gedenken an ihren Ehemann Albert Stellrecht zuletzt Pfarrer in Nussdorf, gefallen 1941 als Soldat in Russland.«

Psalm 126

Foto: Ulrich Behrend

Johanneskirche in der Marbacher Strasse